Lokalinfo Zürich Nord Nr. 9, 26. Febr. 2015

Als ich vor Jahren nach Zürich, ins Unterdorf in Zürich-Affoltern gezogen bin, war vieles noch anders. Beispielsweise waren die über 280 Wohnungen im Gebiet Ruggächern noch nicht gebaut. Ob zu Fuss oder mit dem Auto ins Unterdorf kommend, man durchquerte grüne Wiesen mit Kühen, Schafen und Pferden. Die Kühe, Schafe und Pferde sind immer noch da. Jedoch das Landschaftsbild und die Umgebungseinflüsse haben sich komplett verändert. Der Wandel der Zeit hat markante Spuren in Zürich Nord hinterlassen. Tausende neue Bewohner sind hergezogen. Im Wachstumseifer wurde die Anpassung notwendiger Infrastruktur unterlassen. Wir Affoltemer wünschen uns beispielsweise ein direktes Tram in die City. Die Belastungen werden zudem immer grösser. Täglicher Verkehrsstau auf der Nordumfahrung führt zu immer mehr Umfahrungsverkehr. Automobilisten verlassen infolge Stau die A1 und suchen sich den Weg durch die Quartiere von Zürich Nord. Das darf nicht sein! Die Einwohner von Zürich Nord wehren sich gegen noch stärkere Emissionen durch Lärm und Umweltbelastungen. Wir als Politiker sind prioritär gefordert. Der Richtplan ist das übergeordnete Werkzeug, parlamentarische Vorstösse die Feinarbeit. Als Kantonsrat setze ich mich für ein attraktives Zürich Nord ein. Es ist an der Zeit sinnvolle und geplante Vorhaben endlich umzusetzen: Zum Beispiel geplante Lärmschutzbauten oder eben das Affoltemer-Tram.

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